Die Schroth-Therapie wurde im Jahr 1920 von Katharina Schroth entwickelt und später von ihrer Tochter Christa Lehnert-Schroth und ihrem Enkel Hans Rudolf Weiß weitergeführt. Sie dient der Behandlung von Skoliosen.

Doch was ist Skoliose überhaupt?

Bei der Skoliose entstehen seitliche Verkrümmungen, Verbiegungen und Verdrehungen der Wirbelsäule von ihrem, von vorne betrachtet, geraden Stand aus. Dabei bilden sich für gewöhnlich einander gegenläufige Bögen, über die der Körper versucht, eine stabile Haltung und somit das Körpergleichgewicht aufrechtzuerhalten. Die Ursache einer Skloiose sind in den meisten Fällen unklar, nur in 10% der Fälle kann eine Grunderkrankung (z. B. angeborene Skoliose oder bestimmte Erkrankungen des Nervensystem und des Bewegungsapparates) festgestellt werden.

Das Ziel der Schroth-Therapie ist es, über spezielle Atme- und Körperübungen die entstandenen Verformungen einzudämmen und den Betroffenen eine maximale Mobilität und Beweglichkeit zu ermöglichen. Die Behandlung kann je nach Einzelfall durch eine Korsettversorgung unterstützt werden.