Der moderne westliche Lebenswandel ist geprägt durch Leistungsanfoderungen und den dadurch resultierenden Stress. Schon im Schulalltag werden viele Schüler unter den Druck gesetzt Leistungen zu erbringen, dies setzt sich meist im Arbeitsalltag weiter fort. Dieser Leistungsdruck ist bis zu einen "gewissen Maß" wünschenswert, anregend und macht produktiv. Wird dieses "Gewisse Maß" jedoch überschritten eventuell sogar dauerhaft können sich diese geistigen-seelischen Belastungen umwandeln. Diese durch Stress entstandenen Erkrankungen gehören in die Gruppe der psychomatischen Krankheiten: z.B. Schlafstörungen, Magenschmerzen, Verspannungen mit dadurch bedingten Rückenschmerzen oder Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme,...

Gegen die Belastungen, die durch Stress ausgelöst werden, gibt es verschiedene Methoden um sich zu schützen. Als Prävention eignen sich hierbei z.B. das Autogene Training oder die Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen. Beide unterstützen die Person, die die Techniken anwenden dabei sich auch in stressbeladenen Situationen wieder zu entspannen und zur inneren Ruhe zurück zu finden. Dabei sammelt der Körper neue Energien und es werden seine Selbstheilungskräfte aktiviert.

In unseren Kursen werden die Kursinhalte individuell zu den Teilnehmern angepasst. Es werden Techniken des Autogenen Trainings oder der Progressiven Muskelentspannung erlernt und geübt. Außerdem fließt ein Teil der Stressbewältigung ein.

Autogenes Training

Es ist eine Methode der Selbstbeeinflussung und der Autosuggestion. Dabei wird das Ziel verfolgt sich selbst in einen Zustand der Entspannung zu setzen.

Das Autogene Training wurde von dem Psychiater Heinrich Schultz vor über 70 Jahren entwickelt. Die Technik besteht in der Regel aus sechs Übungseinheiten. Diese führen zu einer Schwere und Wärme in den Armen, Beinen und des ganzen Körpers, einer Beruhigung des Pulses und der Atmung, einem Wärmegefühl im Sonnengeflecht (Solar Plexus) und einer Kühle der Stirn. Das Autogene Training zielt unter anderem darauf ab die Körpermuskulatur zu entspannen und Schmerzen zu lindern oder abzustellen. Ängste können abgebaut werden und Leistungen gestärkt werden. Es werden Schritt für Schritt diese Übungen erlernt.

Progressive Muskelentspannung

Wenn wir unter Stress stehen dann sind wir "angespannt", müssen "die Zähne zusammen beißen" oder "stehen unter Strom". All diese Aussagen drücken sinnbildlich aus was unter Stress tatsächlich mit unseren Muskeln geschieht - sie sind angespannt. Anders herum ist es genauso: sind wir, also unsere Psyche, unsere Gedanken und unsere Gefühle entspannt, dann ist es unser Körper unsere Muskulatur auch. Unser Körper nimmt Be- und Entlastung immer ganzheitlich wahr.

Diese Erkenntnis machte sich um 1920 E. Jacobsen zunutze und entwarf eine Methode um seinen Patienten das Erreichen von Entspannung zu erleichtern. Hierbei stehen die willentliche An- und Entspannung verschiedener Muskelgruppen im Mittelpunkt.

  • Dauer des Kurses: 8 x 75 Minuten
  • Kursgebühr: 100,- €

Dieser Kurs wird nach § 20 Abs. 1 SGB V als Präventionsmaßnahme von den Krankenkassen unterstützt.

 

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